Rezension zu Die Farbe von Schmerz von A. L. Kahnau

Titel:  Die Farbe von Schmerz
Autor: A. L. Kahnau
Verlag: Books on Demand
Seiten: 448 
Preis: TB 13,99€ 


Inhalt: 

Wenn mein Schmerz eine Farbe hätte, dann wäre er lila.

Sanft fahre ich mit den Fingern über den Fleck. Er hat die Form eines Schwans. Mit langem Hals und breitem Körper. Sein Schnabel reicht bis an meinen untersten Rippenbogen, die Schwanzfedern berühren meine linke Hüfte. Ein Kunstwerk in Blau-Lila. Faszinierend, dass etwas so Grobes wie die Faust meines Stiefvaters etwas so Filigranes wie diesen Fleck erzeugen kann.



Meine Meinung:

Erstmal Herzlichen Dank an die Autorin das ich ihr Werk vorab lesen durfte.

Angesprochen hat mich dieses Buch eigentlich im ersten Augenblick durch das Cover, als ich dann den Klappentext gelesen habe war es um mich geschehen.

Das Buch begann recht schnell, man wurde förmlich in die Situation rein geschmissen.
Es hat mich von Anfang an gefesselt und nicht mehr los gelassen.
Die ersten 4 Kapitel haben mich förmlich auf die Palme gebracht, wie oft wollte ich das Buch einfach nur in die Ecke schmeißen oder den Stiefvater einfach nehmen und verprügeln.
Das Buch handelt von Kindesmissbrauch, nein nicht Vergewaltigung. Denn ganz ehrlich auch wenn man sein Kind regelmäßig verprügelt spricht man schon von Kindesmissbrauch.
Zum Glück schafft es Emil ab zuhauen und ihr eigenes Leben auf zu bauen. Sie trifft auf ihrem Weg dort hin Simeon dem sie sich auch emotional öffnet und an sich lässt.

Emil hat mich wirklich bewegt und einige Gedankengänge in mir angeregt.



Fazit: 

Bewegende Geschichte einer wirklich mutigen Protagonistin.

⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️